Tarot
Deutung
Letzte Änderung: 30.10.2009



An dieser Stelle will ich nicht beschreiben, wie die gelegten Orakel zu deuten sind, das überlasse ich dem beigepackten Handbuch und vor allem Deiner Intuition. Aber dennoch will ich Dir einen Tipp dazu geben. Wenn Du neu im Thema Tarot bist, dann lies das Handbuch komplett, ausgenommen das Kapitel wo jede Karte einzeln vorgestellt wird.
Nun weißt Du, wie Du die Karten mischst, ziehst und legst, aber nicht was die Karten bedeuten. Denn wenn Du das Kartenlegen ernst nimmst, dann solltest Du das selber entdecken. Setze Dich mit jeder Karte auseinander und nimm Dir Zeit. Betrachte die Karte und die Bezeichnung und versuche, Dir eine Vorstellung von der Bedeutung zu machen. Vielleicht sind auf dem Bild Hinweise, so sind z.B. die Bilder im Crowley-Tarot voll mit Symbolik, die Raider-Waite dagegen versuchen ein Gesamtbild zu zeigen.
Wenn Du Dich nun mit der Karte auseinandergesetzt hast und eine Vorstellung hast, was sie für Dich bedeutet, dann kannst Du auch im Buch nachschauen, ob es dort noch ein paar zusätzliche Anregungen gibt.
Wichtig: Wenn das Buch etwas anderes sagt als Dein inneres Gefühl, dann heißt das nicht, dass Du Dich getäuscht hast sondern einfach, dass der Autor des Buches eine andere Meinung hat - na und? Die Karten selber haben nämlich grundsätzlich überhaupt keine Bedeutung, die gibt ihnen erst der Betrachter. Du bist es, der/die in die Karten ihre Interpretation hineingibt und dem Fragenden letztlich die Antworten gibt. Deshalb kann es auch sein, dass ein und das selbe gelegte Bild bei zwei verschiedenen Fragenden unterschiedliche Bedeutungen hat. Das Orakel bist Du, die Karten sind nur eine Konzentrationshilfe.
Wichtig ist, dass beim späteren Legen der Karten das Buch an der einzigen Stelle liegt, wo es hingehört: Im Schrank. Natürlich gibt es Sicherheit, wenn man im Buch nachschlagen kann. Aber dann ist es nicht mehr Deine Deutung und Du sammelst nur wenig Erfahrung und Selbstsicherheit.
Natürlich benötigt man ein paar Versuche und etwas Erfahrung, um die Karten "richtig" zu lesen. Aber die kommt schon, probiere einfach erstmal mit einem Freund/einer Freundin, ohne der Aussage zu viel Bedeutung zuzumessen. Und dann taste Dich langsam vor in die Welt der Orakel.

Letzte Änderung: 30.10.2009



Woher der Begriff Tarot kommt ist nicht mehr bekannt, möglicherweise stammt es, wie Court de Gebelin glaubte, von den Wörtern "Tar" (Der Weg, der Pfad) und "Ro/Ros" (König oder königlich) ab. Aber das ist nur eine Mutmaßung und derer gibt es viele. Fakt ist, dass es niemand weiß.
Es folgten viele andere Tarots, manche fast identisch mit Rider-Waite, andere nur noch entfernt mit den Ursprüngen verwandt. Da gibt es normale Spielkarten, Herr-der-Ringe-Tarot, Gummibärchentarot, Elfentarot, Göttinnengeflüster, Gigertarot, Kipperkarten, Crowley-Tarot und eine unübersehbareund ständig wachsende Anzahl weiterer Tarotdecks.
Hier will ich mich nur um die in meinen Augen bekanntesten und wichtigsten Tarots kümmern: Das klassische Tarot, Spielkarten, Kipperkarten und das Göttinengeflüster. Die meisten anderen Tarot sind nur in Details unterschiedlich zu diesen.

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