Räuchern

Letzte Änderung: 22.06.2018

Das Räuchern war in früheren Zeiten eine sakrale Botschaft an den Himmel. Angenehme Düfte stiegen wie eine Säule nach oben. Die Nasen der dabei anwesenden Menschen wurden so nebenbei auch erfreut und eine allgemeine Wohlstimmung verbeitete sich.
Das Räuchern ist eine unmittelbare Erfahrung.
Es ist die Wurzel der heutigen Aromatherapie und Parfümerie. Das Wort Parfüm leitet sich übrigens ab von dem lateinischen per fumum, durch den Rauch.
Für unsere Vorfahren war das Räuchern aus dem Leben nicht mehr wegzudenken und es fehlt in keiner Kultur. Es diente sakralen Zwecken als Botschaft an den Himmel, um Gebete zu den Göttern zu tragen. Auch heute noch vertieft und unterstützt es Gebet und Meditation bei allen großen Religionen.
Räucherungen können geistige Erfahrungen unterstützen und spirituelles Wachstum beschleunigen, sie sind kraftvoll und können uns helfen, das Leben besser zu meistern, Lebenskrisen zu bewältigen, Weisheiten zu erlangen und die eigene seelische Welt zu erweitern.

Die ältesten schriftlichen Überlieferungen über den Gebrauch von Weihrauch als Opfer an die Götter stammen aus Babylon.
Im Gilgamesh-Epos, dem ältesten mythologischen Werk der Menschheit, heißt es :
Ich, Utnapistim (der Urmensch, der die Menschheit, Tier- und Pflanzenwelt vor der Sintflut rettete) führte ein Räucheropfer aus auf dem Gipfel des Berges. Sieben ... Gefäße stelle ich aus und schüttete in ihre Schalen Rohr, Zedernholz und Myrrhe. Die Götter rochen den süßen Duft...?.

Der Rauch, der zur Weihe der Götter gen Himmel stieg, sollte ihnen Nahrung, Danksagung und Gebet zugleich sein. Die alten Hochkulturen der Perser, Ägypter, Araber, Griechen und Babylonier verwendeten in ihren religiösen Zeremonien große Mengen von Weihrauch und anderen aromatischen Harzen und Hölzern, die sie auf großen Altären unter freiem Himmel verbrannten.
Zu späterer Zeit wurde Räucherwerk von den Menschen auch in allen Bereichen des privaten Lebens benutzt. Es blühte ein Handel mit diesen wertvollen Stoffen und ganze Schiffsladungen von aromatischen Spezereien wurden von und nach China, Indien, Ägypten, Arabien, Griechenland und Rom transportiert.

Bis heute ist die Verwendung von Räucherstoffen ein wichtiger Bestandteil religiöser Verehrung und meditativer Versenkung bei den großen Religionen unserer Zeit und bei den schamanischen Heilern.

Die ältesten schriftlichen Überlieferungen über den Gebrauch von Weihrauch als Opfer an die Götter stammen aus Babylon.

Im Gilgamesh-Epos, dem ältesten mythologischen Werk der Menschheit, heißt es :
Ich, Utnapistim (der Urmensch, der die Menschheit, Tier- und Pflanzenwelt vor der Sintflut rettete) führte ein Räucheropfer aus auf dem Gipfel des Berges. Sieben ... Gefäße stelle ich aus und schüttete in ihre Schalen Rohr, Zedernholz und Myrrhe. Die Götter rochen den süßen Duft...?.

Der Rauch, der zur Weihe der Götter gen Himmel stieg, sollte ihnen Nahrung, Danksagung und Gebet zugleich sein. Die alten Hochkulturen der Perser, Ägypter, Araber, Griechen und Babylonier verwendeten in ihren religiösen Zeremonien große Mengen von Weihrauch und anderen aromatischen Harzen und Hölzern, die sie auf großen Altären unter freiem Himmel verbrannten.
Zu späterer Zeit wurde Räucherwerk von den Menschen auch in allen Bereichen des privaten Lebens benutzt. Es blühte ein Handel mit diesen wertvollen Stoffen und ganze Schiffsladungen von aromatischen Spezereien wurden von und nach China, Indien, Ägypten, Arabien, Griechenland und Rom transportiert.

Bis heute ist die Verwendung von Räucherstoffen ein wichtiger Bestandteil religiöser Verehrung und meditativer Versenkung bei den großen Religionen unserer Zeit und bei den schamanischen Heilern.

Tipps zum Räuchern

Notwendig zum Räuchern ist ein feuerfestes Gefäß aus Metall, oder eine Schale aus Porzellan oder Ton, die mit Sand gefüllt wird.
Das zweite wichtige Zubehör zum Räuchern ist die Räucherkohle.

So einfach geht es: Eine Räucherkohle auf eine feuerfeste Unterlage legen, anzünden und warten bis sie vollständig glüht, und erst dann den Räucherstoff auf die glühende Kohle legen. Legt man die Räuchermischung zu früh auf die Kohle, erstickt die Glut. Also: Lieber etwas warten.
Nur wenig Harz genügt schon, um ein Zimmer mit einem angenehmen Duft zu füllen.

Vorsicht: Beachte, dass das Metall des Räuchergefäßes sehr heiß werden kann; deshalb Vorsicht beim Anfassen und nicht auf empfindliche Möbel stellen.

Vorteilhaft ist es, eine Schicht Sand (z.B. Vogelsand) in die Schale zu geben und erst darauf die Kohle zu legen.
Die brennende Kohle nie unbeaufsichtigt brennen lassen (Kinder, Tiere, Windstöße usw. könnten die Schale umkippen und somit Brände verursachen!). Bitte achte darauf, daß die Kohle nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommt!
Räucherungen unterstützen Gebet und Ritus. Im Ritual und Gebet dient die Räucherung dazu, der angerufenen geistigen Kraft eine Wirkungsmöglichkeit zu geben, ein sympathisches Schwingungsfeld zu erzeugen, oder auch dazu, negative Einflüsse fernzuhalten und den Ort zu reinigen.
Durch die Sympathie der von uns verehrten göttlichen Kraft zu den ihr entsprechenden Wohlgerüchen, wird sie sozusagen in unsere Sphäre hineingezogen und kann dort ihre segensreiche Kraft zeigen.

Eine Räucherung entfaltet ihre größte Wirkung, wenn Du den Moment der Räucherung mit innerer Sammlung und Ruhe erfährst. Vielleicht kannst Du Dir einen Ort schaffen, in dem Du eine Atmosphäre der Stille und Besinnung aufbaust und Dich meditativ auf die Räucherung einstellst. Denn eine Räucherung können wir mit unserer geistigen Einstellung beseelen, der Wirkung mit der Kraft unserer Imagination Dynamik verleihen.
Der Rauch, der nach oben steigt, ist Sinnbild der höheren Kräfte unserer Seele und stellt ihren Weg in die geistige Welt dar. Er ist das Medium, das unsere Gebete und Wünsche aufnimmt, ihnen Kraft verleiht und in die entsprechende Sphäre trägt

Abstand und Kraft gewinnen

Der Moment der Räucherung, schon ein kleines Ritual für sich, lässt uns Abstand nehmen von den Alltäglichkeiten und öffnet unsere Sinne für die subtilen Ebenen unserer Welt und unserer Seele.

Räucherungen sind ein alchimischer Prozess der Transformation: Die feste Materie erhebt sich in eine flüchtige Form durch die umwandelnde Kraft des Feuers. Diese Transformation ist Symbol und Wirklichkeit für uns: Die Wirkung der Harze und Kräuter auf unser Nervensystem, die feinstoffliche Schwingung der Mischungen, die uns und unsere Umwelt berühren - all dies hat die Kraft, zu verändern.
Ein Gebet oder eine Meditation sind viel wirkungsvoller, wenn sie durch eine entsprechende Räucherung unterstützt werden.
So kann eine spirituelle Kraft ihren segensreichen Einfluss über die durch die Räucherung freigesetzte ätherische Substanz der Pflanzen in unsere Sphäre hinabsenden.

Räucherungen als Hilfe zur Meditation
Rückbesinnung auf verlorengegangene, spirituelle Werte und der Aufbau neuer Lebenskonzepte lassen das Interesse an den alten Religionen, an der Wiederentdeckung der inneren Seele und dem Geheimnis der Natur wieder erwachen.
Der Traum und die Meditation wird als befreiende Reise unseres Ich in die verschütteten Kammern unseres Unbewussten erlebt. Diese geistigen und seelischen Erfahrungen können wir mit einer Räucherung unterstützen.

Der Moment der Räucherung lässt uns Abstand nehmen von den Alltäglichkeiten und öffnet unsere Sinne für die subtilen Ebenen unserer Welt und unserer Seele.