Hexenschrift

Letzte Änderung: 17.07.2018

Ich bin zwar kein Freund von Verschlüsselungen im Buch der Schatten, aber das muss ja jeder selber wissen. Vielleicht ist es in einigen Fällen ja tatsächlich notwendig. Oder es geht darum, Korrespondenz mit anderen zu verschlüsseln oder vor jemandem geheim zu halten. Nebenbei bemerkt wirken viele Dinge sehr viel reizvoller, wenn sie verschlüsselt sind.

Bis vor einiger Zeit war es ja sogar richtig gefährlich, wenn andere den Inhalt des Grimoire oder der Korrespondenz lesen konnten. Deswegen haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Methoden entwickelt, den Inhalt nur für eingeweihte lesbar zu machen.  
Um es vorweg zu nehmen: "Die Hexenschrift" gibt es nicht. Auch wenn manch eine(r) immer wieder behauptet, die einzig wahre Hexenschrift von ihrer Großmutter/Guru/Engelsführer/sonstwas gelehrt worden zu sein. Bei solchen Behauptungen kann man ziemlich sicher sein, es mit einem(r) Hochstapler(in) zu tun zu haben.

Im Prinzip kann man jede beliebige der heute möglichen Verschlüsselungsmethoden verwenden, wenn man sein Buch der Schatten unlesbar machen will. Fündig wird man da in der gesamten Menschheitsgeschichte. Die Römer haben Nachrichten verschlüsselt, genauso wie Spione, Könige, Kaiser, Generäle und alle, die etwas zu verbergen hatten.
Im Laufe der Zeit wurde die Verschüsselung immer komplizierter und heute sind die meisten Methoden nur noch mit Hilfe des Computers zu handhaben.
Solche Methoden sind für unsere Zwecke natürlich viel zu kompliziert. Wir brauchen Systeme, die ohne Hilfsmittel entschlüsselt werden können, und so will ich ein paar der Gängigsten zeigen.
Du kannst Dir dann eine aussuchen, variieren oder kombinieren. Es spricht nichts dagegen einen bereits verschlüsselten Text noch einmal anders zu verschlüsseln, vielleicht mit einer anderen Methode.