Omnil

Letzte Änderung: 17.07.2018

Die Bezeichnung Omnil für diese Praktik ist ein Kunstwort aus Omnis (lat.= alles) und Nihil (lat.= nichts).
Sie bezieht sich darauf, daß aus dem Nichts alles erschaffen werden kann. Erst wenn wir uns auf eine Null-Linie gebracht haben können wir uns wirklich auf ein Ziel konzentrieren.
Erst aus der Leere kann etwas Neues geschaffen werden, so wie auch das Universum (Alles) im Urknall aus dem Nichts entstand - wenn es denn so geschehen ist. Der Zweck der Omnil-Formel ist der, Dich selbst auf eine Nulllinie zu bringen, was die gesamte Handlung stabilisiert und Deine Kraft besser wirken lässt.
Dazu musst Du die drei Ebenen der Existenz auf dieses Null bringen. Diese Ebenen sind: Zeit, Raum und Ereignisse.
Dazu stellst Du Dich offen hin. Du kommst zur Ruhe und leerst Deinen Geist, bis nur noch der Gedanke an das Nichts, die Leere vorhanden ist. Wenn das erreicht ist, dann projizierst Du Deine Aufmerksamkeit aus dem Solar Plexus nach vorn. Du kannst dazu einen Stab oder Dolch zu Hilfe nehmen. Diesen Strom Deines Bewusstseins ziehst Du im Uhrzeigersinn um Deinen Körper.
Dies ist die Null der Zeit.

Dann projizierst Du den Strahl geradewegs nach oben, wieder kreisförmig, diesmal nach rechts, unter Deinen Körper und auf der Linken wieder hinauf bis zum Zenit.
Dies ist die Null des Raumes.

Als Drittes beginnst Du wieder im Zenit, ziehst den Kreis nach vorn, unter dem Körper hindurch, hinter Dir wieder hoch bis zum Zenit.
Dies ist die Null der Erieignisse.

Zu Anfang ziehst Du die Kreise in der beschriebenen Reihenfolge.
Wenn Du mit dieser Praktik etwas mehr Erfahrung hast, dann kannst Du die Kreise ohne weiteres alle gleichzeitig ziehen.
Die ganze Aktion wird Dir immer leichter fallen und sollte später nicht länger als ein paar Sekunden dauern.
Ich benutze diese Formel schon lange nicht mehr nur in der Magie sondern zunehmend auch grundsätzlich, wenn ich konzentriert etwas erledigen will/muss.

Die Null der Zeit
Die Null des Raums
Die Null der Ereignisse