Wortlinien

Letzte Änderung: 16.07.2018

Wortlinien sind einfach zu erstellen, so wie alle Sigillen. Sie sind die ersten Sigillen, die ich erlernt habe. Die anderen Sigillen sind von dieser Technik abgeleitet.

Sie stellen den Satz als Grafik dar, der es dem Unterbewusstsein ermöglicht, den Wunsch aufzunehmen. Du nimmst ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand. Das Papier kann ruhig etwas größer sein, denn Du brauchst Platz. Du schreibst in einem kurzen prägnanten Satz, was Du willst. Dein Wunsch muss präzise beschrieben sein, aber mit wenigen Worten. Sachen wie "Ich will Erfolg haben" können Dich zu einem Workaholic machen oder auch eine unangenehme Versetzung zur Folge haben.
Besser wäre "Ich will eine Gehaltserhöhung", da ist es klar. Achte außerdem drauf, dass Du den Satz positiv formulierst. Statt "ich will nicht krank werden" schreibst Du also "Ich will gesund bleiben/werden". Negative Formulierungen können zur Folge haben, dass eben das Nicht-Gewünschte passiert. In der Beziehung ist das Unbewusste nämlich etwas schwer von Verstand ;) Und so schreibst Du also Deinen Wunsch auf.

Die doppelt vorkommenden Buchstaben streichst Du nun bis auf jeweils einen weg. Welchen Du stehen lässt ist egal.
Du kannst Dich dabei daran halten, immer den ersten stehen zu lassen.
Oder Du achtest darauf, dass am Ende eine bildliche Darstellung möglich ist.
Oder Du lässt, zunächst den ersten stehen, dann den zweiten, den dritten, den vierten, etc.
Oder Du stellst Dir eine Regel mit Primzahlen auf und lässt den ersten stehen, dann den zweiten, dritten, fünften, etc..
Oder Du streichst die am schmuddelisten geschriebenen Buchstaben weg.
Oder Du lässt einen zufälligen Buchstaben stehen (vielleicht mit Heilfe eines Würfels). Wie auch immer: Hauptsache, am Ende bleibt von jedem Buchstaben nur noch einer übrig.

Von nun an zählen für Dich nicht mehr die Buchstaben sondern nur noch die Positionen. Im Gedanken blendest Du also die gestrichenen Buchstaben weg und ersetzt die übrigen durch einen einfachen Punkt

Und diese Punkte verbindest Du mit einer durchgezogenen Linie. Diese Linie darfst Du nicht absetzen, Du musst sie von Anfang zum Ende durchziehen, also mach Dir vorher klar wo Du lang zeichnen willst. Jeder Punkt darf nur einmal durchzogen werden. Kreuzungen sollten nur vorkommen, wenn sie eine Bedeutung haben.

So, jetzt noch den Anfang und das Ende markieren und Du hast Deine Sigille.

Die solltest Du nun mehrmals hintereinander zeichnen, immer ohne abzusetzen, so dass Dein Strich sicher wird.
Wenn der Strich dann sicher ist kannst Du die Sigille endlich praktisch für den Zauber einsetzen. Und zu guter letzt das Wichtigste, was bei keinem Zauber unterlassen werden darf: Vergiss, wofür der Zauber sein soll. Konzentrier' Dich allein auf die Sigille, nicht auf den Wunsch.

Schritt 1: Formulierung des Wunsches.
Schritt 2: Doppelte Buchstaben streichen.
Schritt 3: Buchstaben durch Punkte ersetzen.
Schritt 4: Punkte mit einer durchgezogenen Linie verbinden.
Schritt 5: Anfang und Ende markieren.